Vortrag des BMWi zu GPQI bei BDI-Workshop zum Gesundheitsmarkt in China

Am 9. Oktober veranstaltete der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gemeinsam mit der German Healthcare Partnership (GHP) in Berlin einen Workshop zu Handlungsmöglichkeiten für die deutsche industrielle Gesundheitswirtschaft im chinesischen Gesundheitsmarkt. Boris Böhme, Referatsleiter Produkt- und Anlagensicherheit des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), stellte in diesem Rahmen das Globalprojekt Qualitätsinfrastruktur (GPQI) vor und hielt einen Impulsvortrag zum Thema «Deutsch-Chinesische Kooperation in der Gesundheitswirtschaft – Ansatzpunkte der Politik». Darin erläuterte er aktuelle Entwicklungen im chinesischen Gesundheitssektor sowie die politische Struktur und institutionelle Umstrukturierung des chinesischen Behördenumfelds. Schwerpunktmäßig stellte Herr Böhme die Ansätze und Aktivitäten des BMWi zu technischen Marktzugangsfragen in der Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe Produktsicherheit vor, in der Unternehmen konkrete Anliegen einbringen und gemeinsam mit Experten chinesischer Behörden an Lösungsansätzen arbeiten.

 

Die anschliessende Diskussion mit den teilnehmenden Unternehmensvertretern zeigte, dass insbesondere im Medizintechniksektor für die deutsche Gesundheitswirtschaft weiterhin große technische Handelshemmnisse in China bestehen. Eine besondere Herausforderung ist aktuell beispielsweise die Ausweitung von Vor-Ort-Inspektionen von Produktionsstätten im Ausland durch chinesische Behörden.

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