Eine erfolgreiche Woche für den deutsch-chinesischen Dialog zur QI: Zwei Arbeitsgruppen für besseren Handel

China

Die unter der gemeinsamen Leitung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der chinesischen Staatlichen Verwaltung für Marktregulierung (SAMR) organisierten Arbeitsgruppensitzungen brachten pro Veranstaltung mehr als 40 Experten aus Regierung, technischen Einrichtungen und der Industrie im Chinesischen Nationalen Institut für Normung (CNIS) zusammen.

Am 16. Juni fand die Jahrestagung der deutsch-chinesischen Arbeitsgruppe für Akkreditierung und Konformitätsbewertung (AGAKB) am Chinesischen Nationalen Institut für Normung (CNIS) statt.
Am 17. Juni folgte am selben Ort die Sitzung der Arbeitsgruppe für Produktsicherheit und Marktüberwachung (AGPS).

Bei der AGAKB lag der Schwerpunkt auf der Schaffung der technischen Grundlagen, die das Vertrauen im internationalen Handel untermauern:

  • Fortschritte bei der gegenseitigen Anerkennung von Akkreditierungssystemen und Konformitätsbewertungsverfahren
  • Austausch über aktuelle Entwicklungen in internationalen Akkreditierungsrahmenwerken
  • Ermittlung verbleibender technischer und regulatorischer Hindernisse sowie konkreter Schritte zu deren Beseitigung
  • Abstimmung gemeinsamer Positionen im Vorfeld anstehender internationaler Normungsdiskussionen

 

Bei der AGPS ging das Gespräch über routinemäßige Informationen zu regulatorischen Neuerungen hinaus. Die Teilnehmer setzten sich mit den entscheidenden Fragen auseinander:

  • Wie entwickeln sich die aktuellen Durchsetzungspraktiken?
  • Wie verändern digitale Instrumente die risikobasierte Marktüberwachung, und
  • Wie können sich beide Seiten besser abstimmen, da neue Produktkategorien schneller entstehen, als die Gesetzgebung damit Schritt halten kann?

 

Bei beiden Sitzungen stach nicht nur der Inhalt hervor, sondern auch die Atmosphäre im Raum. Die Tiefe und Konstruktivität des Dialogs spiegelten das über Jahre hinweg durch dieses bilaterale Arbeitsgruppenformat aufgebaute Vertrauen wider. Daher gilt unser Dank allen Teilnehmern, Institutionen und Experten, die ihr Wissen und ihr Engagement eingebracht haben.

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