Die Brücke stärken – Von einer Woche des Dialogs zu einer gemeinsamen Ausrichtung zwischen Deutschland und China

China

Die 14. Jahrestagung der Deutsch-Chinesischen Kommission zur Zusammenarbeit bei der Normung (SGSCC) ist am 10.9. mit der Plenarsitzung im Berliner Humboldt Forum zu Ende gegangen – einem beeindruckenden Neubau an einem historisch bedeutenden Ort. Der passende Rahmen für das Zusammenkommen von mehr als 120 Teilnehmenden aus beiden Ländern, darunter hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Normungsorganisationen und Industrie.

 

Die Plenarsitzung wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), dem Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN), der Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) und der Staatlichen Verwaltung für Marktregulierung Chinas (SAMR) durchgeführt. Sie brachte die politische und strategische Ebene zusammen und bildete den Abschluss von drei intensiven Tagen mit Sitzungen der Expertengruppen und Diskussionen in Unterarbeitsgruppen.

 

Aufbauend auf der detaillierten fachlichen Arbeit der vergangenen Tage zogen die Delegationen beider Länder Bilanz über die erzielten Fortschritte und legten die Schwerpunkte für das kommende Jahr fest.

 

Die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Jahrestagung:

  • Ein klares Bekenntnis zur internationalen Dimension des Dialogs: Auch wenn neue Themen in den deutsch-chinesischen Normungsdialog aufgenommen werden, soll die Zusammenarbeit weiterhin eng mit der internationalen Normung verknüpft bleiben und international abgestimmte Ansätze unterstützen.
  • Eine erneuerte Verpflichtung zur Zusammenarbeit beim Digitalen Produktpass (DPP): Der Digitale Produktpass wurde als wichtiges Feld für die weitere Zusammenarbeit und Normung bestätigt.
  • Ein gemeinsames Bekenntnis zu praxisnaher Zusammenarbeit: Die Zusammenarbeit zwischen Expertinnen und Experten, Normungsorganisationen und politischen Entscheidungsträgern soll dazu beitragen, die Interoperabilität zu stärken und die Kooperation zwischen beiden Märkten zu erleichtern.

 

Die Ergebnisse schaffen einen klaren Rahmen für die weitere Zusammenarbeit: Der bilaterale Austausch soll dort vertieft werden, wo er einen konkreten Mehrwert bietet, während die internationale Normung und global anwendbare Lösungen weiterhin fest im Mittelpunkt stehen.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Delegierten, Expertinnen und Experten sowie Kolleginnen und Kollegen, die diese Woche in Berlin möglich gemacht haben. Wir freuen uns darauf, den Dialog fortzusetzen und alle Beteiligten 2027 in China wiederzusehen.